Sonntag, 29. Juni 2008
Ausflug nach Akihabara
Gestern haben vier Studenten aus Tims Labor mich und Tim ein wenig durch Akihabara geführt, Tokios Elektronikviertel.
Insgesamt fand ich den Stadtteil gar nicht mal so spektakulär. Es finden sich dort halt sehr viele Computer und Elektronikläden, sowohl riesig große, als auch eine ganze Menge sehr kleine mit flohmarktähnlicher Ramsch, Restposten und Gebracuhtwarenausstattung. Ausserdem gibt es dort eine ganze Menge "Maid Cafes", wo Japanerinnen in seltsamen Outfits, wie man es zum Beispiel unten links auf dem nächsten Bild sieht, Cafe servieren.



Das Viertel ist auch nicht ganz so extrem überlaufen wie Shibuya, da in Akihabara auch einfach mehr Platz zu sein scheint.



Wir waren dort unter anderem in einem dieser Maid Cafes, was ziemlich unspektakulär ist, und im Tokyo Anime Center, was eine Mischung aus sehr kleinem Anime Museum und etwas größerem Anime Merchandisingshop ist:



Auch interessant war ein Laden, in dem es in hunderten Automaten Plastikkugeln mit kleinen Manga und Anime Kunststoffiguren zum sammeln und anderen Kleinkrams gab:



Auf dem Rückweg kamen wir dann noch an einem Schrein vorbei. Ein ziemlicher Gegensatz zum doch eher hektischen Bereich, in dem wir zuvor waren:



Dieser spezielle Schrein ist dem japanischen Gott des Reichtums gewidmet, der etwa wie folgt aussieht:



Mit seinem Hammer kann er Glück und Wohlstand herbeiprügeln.

P.S.:
Interssant waren diese sehr realistischen Roboterkatzen, die auf einem Stadtplan direkt vorm Bahnhof in Akihabara saßen:

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Dienstag, 24. Juni 2008
Neuer Lieblingspub
Heute Abend waren wir auf Empfehlung von Maira aus Kanada in einem Pub, der eine exquisite Whiskeyauswahl, insbesondere Scotch, anbietet und nur 10 Minuten Fußweg von uns entfernt ist. Interessanterweise in der Nähe der "Bremen Straße":



Damit ist wirklich unser Bremen gemeint, wie man an den Stadtmusikanten unschwer erkennen kann.
Das wird definitiv nicht das letzte mal gewesen sein, dass ich da war, denn die Atmosphäre passt und die Getränke sind super. Man kann zum Beispiel draußen sitzen, was in Japan schon sehr ungewöhnlich ist, das Lokal sieht wirklich aus wie ein Pub und wird von einem Australier betrieben.
Hier mal eine Impression unsererer vollzähligen Runde an diesem Abend:



Ich hatte zwei verschiedene Whiskey bestellt (Glenmorangie und Knockando) und bei allen anderen probiert, also etwa 10 unterschiedliche Whiskeys getestet. Anschließend hab ich dann noch rausgefunden, dass es auch Ouzo gab und noch einen schönen großen Ouzo getrunken, womit ich hier in Japan ja mal gar nicht mit gerechnet habe und darüber sehr glücklich war.
Hier noch einen Einblick in die Whiskeyliste, nur eine Doppelseite von vielen:



Ich freu mich schon auf den nächsten Besuch des Pubs.

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Montag, 23. Juni 2008
Aaargh Mücken!
Hatte die Nacht trotz hochwertigem Moskitonetz im Fenster mindestens vier aktive Mücken im Zimmer und bin ziemlich zerstochen worden.
Bin unter anderem deshalb auch schon seit 4:30 Uhr wach und hab mir schon Frühstückszutaten im Convenient-Store geholt und mache mir gerade Kaffee.
Wahrscheinlich schlaf ich dann nachher in der Uni wieder ein.

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Samstag, 21. Juni 2008
AA-Camp Teil 3: Der Morgen danach
So, nun zum letzten Teil des Berichts:
Nachdem ich um 4:30 schlafen gegangen war, wachte ich plötzlich nach zwei Stunden Schlaf um halb sieben wieder auf. Um mich herum waren alle tief am pennen, ich fühlte mich jedoch hellwach und musste mal aufs Klo.
Daher machte ich mich auf dem weg zur einzigen Toilette, die ich bisher im Hotel kannte und die sich leider im morgens abgeschlossenen Bereich mit unserem Partyraum befand. Stattdessen fand ich einen unserer Studenten auf dem Fußboden schlafend vor dem Ausgag des Hotels. Somit musste ich mit meinen spärlichen japanischkenntnissen eine Putzfrau fragen, die ich auf dem Flur traf und die mir dann auch den Weg zum nächstgelegenen Klo zeigen konnte.
Danach beschloss ich, weil ich keine Lust hatte wieder ins Zimmer zurückzugehen und auch sonst nichts los war, einen kleinen Spaziergang zu machen. Ich erinnerte mich an einer Kreuzung in der Nähe des Hotels eine kleine Straße, die in die Berge zu führen schien, gesehen zu haben. Damit lag ich dann auch richtig und ich begann den Aufstieg.



Nach einigen Serpentinen gelang ich in ein schmales Tal mit wild urwaldig bewachsenen Hängen:



Nach einiger Zeit kam ich auch an einzelnen Farmen...



...und kleinen Reisfeldern vorbei:



Auf dem ganzen bisherigen etwa halbstündigen Weg begegnete ich höchstens sechs Autos. Zum einen wohl durch die recht frühe Zeit auf einem Sonntag, zum anderen wohl wirklich ein recht einsames Tal.
Irgendwann erreichte ich dann eine Kreuzung in einer kleineren Ansiedlung, von der eine recht breite, alleemäßige Straße hoch in die Berge abzweigte. Neugierig wie ich bin, nahm ich dann mal diesen Weg um zu schauen, wo er mich hinführte. Es ging tatsächlich immer höher in die Berge, wobei auch immer öfter Autos an mir vorbeifuhren. Am Ende der etwa zwei Kilometer langen Straße befand sich dann ein Countryclub mit Golfplatz, der sich auf mehrere Berghänge und Hochebenen zu verteilen schien:



Ich machte mich dann wieder auf den Rückweg, immer noch begeistert von der schönen natürlichen Landschaft um mich herum, wurde aber auch immer erschöpfter. Ich blickte noch einmal vom letzten Stück des Rückweges hinunter ins Tal und kam nach etwa zwei Stunden wieder im Hotel an.



Dort schien immer noch niemand wach zu sein, und ich trank noch ne halbe Stunde lang etwas aus dem Automaten in einem kleinen Aufenthaltsraum, bis dann einer der anderen Studenten aus meinem Raum mich zufällig fand und mir mitteilte, dass wir bis 9:30 Uhr, also in einer halben Stunde unsere Zimmer geräumt haben mussten. Ich ging dann also zurück ins Zimmer und erfuhr dort, dass das Frühstück inzwischen schon wieder vorbei sei. Nicht so schön, ich hatte ja noch nichts gegessen. Die meisten anderen sahen um einiges fertiger aus als ich und wir pacten unsere Sachen zusammen um uns vorm Eingang zu treffen. Dort gab's noch ein paar abschließende Worte, das letzte übriggebliebene Bier wurde verteilt (war nicht so ne große Nachfrage am Morgen) und einige übriggebleibene Süßigkeiten.
Dann ging's wieder in den Bus und zum Bahnhof um die sehr anstrengende dreistümdige Rückfahrt anzutreten, auf der es einigen der Japaner ziemlich übel ging und fast alle, auch ich, ein wenig im Zug pennten.
Als ich dann Mittags wieder zu Hause war musste ich mich auch erstmal ein paar Stunden ins Bett hauen. Auch wenn das Wochenende sehr schön war, war es auch sehr anstrengend, wobei ich's im Vergleich zu vielen der anderen doch recht gut überstanden habe.

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Montag, 16. Juni 2008
Kurzes Lebenszeichen
Ja, es gibt mich noch und ich bin auch kurz davor viel hier zu schreiben über das vergangene Wochenende.
Schon mal vorab: es war echt schön und ich habe verdammt viel erlebt: lange Zugfahrten, Bad in heißer Quelle, traditionelles japanisches Hotel, lustige japanische Trinkspiele, total betrunkene Japaner, wunderschöne Natur,...
Muss aber erstmal noch meine 295 Fotos sichten und die passendsten Auswählen und das ganze dann auf mehrere Beiträge aufteilen.
Aber jetzt werd ich erstmal ein wenig schlafen um nachher Fußball schauen zu können.

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Mittwoch, 11. Juni 2008
Einmal werde ich noch wach...
...dann kann ich meine Geburtstagsgeschenke auspacken.



Nach japanischer Zeit ist es ja eigentlich schon soweit, aber ich hab mir vorgenommen mit dem Auspacken noch bis morgen früh zu warten.
Den Kaffee oben auf dem Stapel hab ich gerade schon von Tim bekommen. Gute Idee, da mein Barsinghausenkaffee schon fast wieder alle ist.
Der Rest ist von meinen Eltern sowie meiner Schwester, meinen Schwiegereltern und von meiner Frau.
*Freu*

Kleiner Nachtrag: In Japan ist es übrigens üblich auch schon ein oder mehrere Tage vor dem Geburtstag zu gratulieren oder zu feiern, da nachträgliches Gratulieren als unhöflich gilt. Man könnte ja den Geburtstag des Gegenübers vergessen haben...

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Dienstag, 10. Juni 2008
Uff...
..ich bin für heute geschafft.
Da ich heute um 5 ein Meeting mit Kakinuma-sensei, dem Assistenten vom Professor, hatte um meinen aktuellen Forschungsstand durchzusprechen, war ich "schon" um 10 im Lab und somit als erster anwesend. Zum Glück bin ich inzwischen eingeweiht, wo der Schlüssel ist, sonst wäre ich nicht mal reingekommen.
Jedefalls hatte ich noch einiges für das Meeting heute Abend zu experimentieren. Also hieß es ERG mikroskopieren, Kräfte messen und Rissbildung filmen. Das alles nach etwas zu wenig schlaf, bei ziemlich warmem Wetter und einer sättigenden Mittagspause, nach der ich schon am liebsten wieder eingeschlafen wäre.
Ich schaffte es dann auf den letzten Drücker noch einige der Ergebnisse zusammenszustellen um die dann im Meeting zu besprechen. War auch alles so ganz gut, resultieren halt nur neue Aufgaben draus. Somit muss ich jetzt bis Übermorgen einen Versuchsdämpfer mit mehreren ERG Schichten entwerfen.
Anschließend hab ich dann noch zufällig Tim getroffen, der mir noch schnell sein aktuelles Projekt gezeigt hat. Danach trafen wir uns mit einigen anderen internationalen Studenten um Ramen essen zu gehen. Das war dann so viel geschmolzenes Fleisch mit Nudeln und noch mehr Fleisch, dass ich danach nur noch satt und noch schläfriger war. Dann noch im 99-Yen-Shop schnell etwas Bier und Essen gekauft und zurück nach Hause.
Da bin ich dann beim Fernsehen eingepennt. Toller Tag.

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Donnerstag, 5. Juni 2008
Exkursion
Heute Nachmittag war ich mit meinem Labor auf einer Exkursion zu dem Stammsitz eines großen japanischen Kugellagerherstellers names NSK.
Scheint eine der Branchengrößen zu sein, ist international aufgestellt und stellt Kugellager in allen Größen und Arten her: von Mikropräzision bis zu Lagern für Windkraftanlagen.
Ich war ja ganz glücklich mir mal eine japanische Fabrik anschauen zu können, problematisch war nur mal wieder, dass alles nur in japanisch erzählt wurde. Erstmal gab's dann einige Informationen über das Unternehmen und die üblichen Werbegeschenke. Seltsam war der Unternehmensfilm, den sie zeigten, der aus einer recht abstrakten Aneinaderreihung von den Einsatzfeldern der Produkte mit Musikuntermalung bestand. Und die japanischen Texteinblendungen zwischendurch konnte ich natürlich auch nicht lesen.
Dann nach einigen weiteren Folien ging es dann endlich in drei kleineren Gruppen los. Für jeden gab es ein Funkgerät mit Kopfhörer um unseren Guide zu hören (japanisch). Und um noch dem japanischen Uniformwahn zu huldigen mussten wir jeweils eine bereitliegende weiße NSK-Mütze aufsetzen. Das sah bei meinen im schwarzen Anzug uniformierten japanischen Mitstudenten besonders klasse aus.
Diese vielen Uniformen waren auch ein auffälliger Unterschied zu deutschen Produktionsstadorten. SO hatten die in der Forschung tätigen Ingenieure beispielsweise alle auch diese weiße Mütze auf, ein blau weiß gestreiftes Arbeitshemd und eine meist recht dreckige weiße Hose an.
Wir haben uns dann verschiedene Forschungsabteilung angeschaut von Schmierung über Prüfstände zu Technologieanwendungen. Dort hingen zum Glück auch fast immer Plakate über das jeweilige Gebiet mit zusätzlichen englischen Beschreibungen. Abschließend schauten wir uns dann noch einen Teil der Produktion an, wo wir unsere Schuhe ausziehen mussten um in weiße Schlappen zu schlüpfen, die mir natürlich ziemlich zu klein waren.
Inzwischen waren wir nun schon über zwei Stunden in der Fabrik unterwegs und ich war recht erschöpft. Dann ging's aber auch endlich wieder in den Sitzungsraum zurück, wo noch abschließende Höflichkeiten und Dankesworte ausgetauscht wurden. Leider gab es, wie bei solchen Exkursionen in Deutschland üblich, keinen Snack zwischendurch.
Letztendlich sind mir aber nicht so viele Unterschiede zu deutschen Fabriken aufgefallen. Zum einen halt die Uniformen und zum anderen parkähnliche Bepflanzungen überall an und zwischen den Hallen und Gebäuden.
Insgesamt sahen die Maschinen auch gar nicht super hightechmäßig aus, wie ich eigentlich erwartet hätte. Eher altbacken rustikal und zuverlässig.
Zurück bin ich dann wieder schön in die vollen Pendlerzüge geraten.

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Sonntag, 25. Mai 2008
Campus und Lab
Wurde ja schon oft angefragt, hier jetzt endlich mal ein paar Bilder vom Campus und meinem Labor.
Erstmal dieser repräsentative Neubau als Hauptgebäude am Eingang:





Diese vielen Treppenstufen muss ich morgens immer hochkraxeln, nachdem ich schon einen ziemlich steilen Hügel hinaufgegangen bin.
Folgendes Gebäude wird von den Studenten meines Labors liebevoll die "Hundehütte" genannt. Es befindet sich mein Labor im 1. OG auf der linken Seite.



Und hier mal ein Blick auf den Raum in dem ich so täglich sitze. Unten rechts im Bild sieht man meinen Schreibtisch mit dem geschlossenen weißen Laptop. War noch recht früh am morgen (so halb 11) als ich das Foto gemacht habe, daher war sonst noch niemand da.

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Montag, 19. Mai 2008
Gemütlicher Forschungstag
Da diese Woche sowohl der Professeor meines Labors als auch sein Assistent auf einer Konferenz in Zürich sind. Steht bei mir im Labor eine gemütliche Woche an. Ich habe dazu letzte Woche von meinen japanischen Kommilitonen schon erfahren, dass wohl viele der Studenten des Labors, insbesondere die Undergraduates, sich die Woche mehr oder weniger freinehmen werden.
So bin ich dann heute auch erst um viertel nach zwölf ins Labor spaziert und es waren nur fünf andere Studenten da, alle Masterstudenten, von eigentlich 20 Leuten.
Haben dann um eins Mittag gegessen. Ich hatte mal wieder "Homelunch", ein Jubiläumsangebot unserer Mensa, daher der Name. Ist dem Keio-Baseballteam gewidmet, deshalb das Wortspiel mit Homerun. Das ganze besteht aus Reis mit scharf gewürztem Hackfleisch und einem halbrohen Ei obenauf, zwei frittierte Hünchenfleischstücken, einem Mettkloß mit dunkler Soße und geraspeltem Kohl als Salat. Insgesamt eine recht große Portion.
Ich hatte mich dann mit Hide, meinem Forschungspartner, darauf geeinigt nach erholender Mittagspause so um drei ein wenig zu forschen, also Experimente, die uns Freitag leider nicht so recht gelungen sind, nochmal zu wiederholen. Als Dauer haben wir aus der Erfahrung von Freitag mal so drei Stunden geschätzt, so dass wir planten um sechs fertig zu sein.
Spontan entschlossen wir uns dann doch schon um viertel vor drei anzufangen. Also ging es mal wieder daran Electro Rheological Gel (ERG) zu erstellen, wo ich inzwischen schon eine ganz gute Routine mit habe. Also blaues Zeug gut durchrühren, mit anderem transparenten Zeugs mischen gut verrühren, im Vakuum die letzte Luft rausziehen und mit ins Messlabor nehmen. Hide hatte in der Zeit schon die geätzen Elektroden für die Unterseite vorbereitet und die Glaselektroden für die Oberseite einseitig mit Wachs bestrichen, um sie anschließend vom ERG lösen zu können. Glaselektroden deshalb, da wir die Oberfläche des ERG mit 1000facher Vergrößerung filmen wollten.
Also dann ab ins Messlabor, das mit Teppichboden versehen ist und man deshalb japantypisch mal wieder die Schuhe ausziehen muss. Dort haben wir dann den Gel-Agenten hinzugefügt, mit dem sofort das Gelieren beginnt. Daher mit etwas Hektik das Ganze auf die untere Elektrode gegossen und dann die Glaselektrode obenauf. Noch schnell die Kamera fokussieren und Aufnahme von Fotos alle 20 Sekunden starten. Nach dem ersten Foto haben wir dann eine Spannun an die Elektroden gelegt, um High-Performance ERG zu produzieren. Das ist das eigentlich besondere bei dem Experiment, da wir hoffen eine Bewegung der einzelnen ER-Partikel bei Anlegen der Spannung zu erkennen. Das hatte am Freitag nicht so recht geklappt.
Dann hieß es erstmal warten, da das Ganze etwa 20 bis 25 Minuten zum endgültigen gelieren braucht und wir dabei einfach nur die Kamera laufen lassen mussten. Hide hatte mich schon vorgewarnt, daher hatte ich mir etwas Musik mitgenommen und er ein Managementbuch zum lesen. Habe nebenbei noch ein wenig auf meinem Block rumgekritzelt, was Hide dann schwer beeindruckt hat.
Den gesamten Vorgang haben wir dann noch ein zweites mal mit vertauschten Polen durchgeführt. War auch nicht sehr spannend. Hide ist beim Lesen eingenickt und erst wieder aufgeschreckt, als ihm sein Buch aus der Hand fiel. Anschließend hieß es dann noch ein wenig aufräumen. Heute haben wir statt den drei Stunden von Freitag nur zweieinhalb Stunden gebraucht und hoffentlich auch noch bessere Ergebnisse bekommen. So soll das sein, wird sich aber erst bei der Auswertung zeigen.
Als wir dann um kurz vor halb sechs wieder ins Büro kamen, waren wir die letzten beiden Anwesenden. Soviel zur Arbeitsmoral ohne anwesende Autoritätspersonen ;).

Da ich vergessen hatte meine Digicam einzustecken hier wenigstens mal mein zur Wartezeitüberbrückung erstelltes Gekritzel:

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